Stein des Anstoßes
Gedenkstätte
Dieser Stein soll zum Nachdenken und Gedenken „anstoßen“, an diese ehemaligen Goiserer Mitbürger erinnern, auch deutet er an, dass man in der NS-Zeit Anstoß an diesen Menschen nahm.
Im Kurpark wurde ein „Stein des Anstoßes“ eingeweiht, der an die Opfer der NS-Zeit erinnern soll.
Der aus den 1960er Jahren stammende Kurpark wurde auf dem Areal der 1938 enteigneten Goiserermühle errichtet.
Dort soll das zentrale Gedenken an diejenigen Goiserer stattfinden, die der NS-Ideologie zum Opfer fielen.
Vorerst sind es Personen, die als jüdisch oder „Mischling“ verfolgt wurden und deshalb ihren Besitz verloren, wie die Familie Schenner, Eigentümer der Goiserermühle und die Familie Horowitz, denen das Parksanatorium (heute Hanuschhof) weggenommen wurde.
Das Projekt soll nach und nach wachsen und an weitere Personen und Opfer erinnern, so sind z. B. in Hartheim bis zu 10 Beeinträchtigte bzw. geistig Behinderte aus Goisern als „unwertes Leben“ getötet worden. Anregungen für weitere Tafeln werden vom Bürgermeister entgegengenommen und im Kulturausschuss behandelt.
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Parkplätze
Parkplätze: 20